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Musterbriefe

200'000 neue Fichen: Sofort Einsicht verlangen!

5. Juli 2010

grundrechte.ch befürchtet, dass im Zuge des Ende Juni 2010 publik gewordenen Fichenskandals Hunderte von Staatsschutz-Einträgen und Akten vernichtet werden. Alle, die möglicherweise von einer Fichierung betroffen sind, ruft grundrechte.ch dringend dazu auf, sich umgehend ihre Akteneinsicht zu sichern bzw. die Vernichtung der Fichen zu verhindern: Gestützt auf Art. 18 Absatz 6 sind die Staatsschützer verpflichtet, denjenigen registrierten Personen, die ein Auskunftsgesuch gestellt haben, vor der Löschung bzw. bei Ablauf der Aufbewahrungsdauer Auskunft zu erteilen. Wer also umgehend ein Einsichtsgesuch einreicht, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, mehr Licht ins Dunkel der Geheimdienstkeller zu bringen. Das Einsichtsgesuch muss deshalb sowohl an den Eidg. Datenschutzbeauftragten wie auch an den NDB (vormals DAP) direkt geschickt werden.

   

Auskunftsgesuch nach Verhaftung

8. Mai 2010

Regelmässig werden vor, während und nach Demos wahllos Personen verhaftet, fotografiert und stundenlang festgehalten. Mit diesem Musterbrief kann Einsicht in die erhobenen Daten verlangt werden.

   

Löschgesuche Kantonspolizei Bern

9. Oktober 2008

In einem Beschluss vom 14. August 2008 hat die Anklagekammer des Berner Obergerichts einem bei der Berner Anti-Wef-Demo vom 19. Januar 2008 präventiv Festgenommenen recht gegeben. Die Kantonspolizei musste seine Daten löschen.

   

Einsichtsgesuch Staatsschutzakten (ISIS)

14. August 2008

grundrechte.ch ruft dazu auf, rasch beim Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten ein Ficheneinsichts-Gesuch einzureichen. Es ist enorm wichtig, dass jetzt, wo einige konkrete Fälle von rechtswidriger Fichierung bekannt geworden sind, möglichst viele Einsichtsgesuche gestellt werden. grundrechte.ch stellt für solche Gesuche einen Musterbrief und einige Tipps und Hinweise zur Verfügung.

   

Aktuelles

200 000 neue Fichen

verschärfte Internet-Überwachung

Facebook weiss alles

Demo-Recht unter Druck

Notverordnungen des Bundesrats

Polizeiaufgabengesetz unzumutbar

Demos bleiben in Bern erlaubt

E-Health auf Raten

20 Jahre Protest gegen den Fichenskandal

Hausverbots-Listen

Auslagerung der Staatsgewalt

BWIS II kommt erst 2013 ins Parlament

Stadtpolizei Zürich: Kein Respekt verdient

Transportpolizei

Fiche 2.0

Arbeitskräfteerhebung 2009

St.Gallen blitzt gegen GSoA ab

Farner bespitzelte die GSoA

Vom WEF weggewiesener Journalist gewinnt

Aufruf gegen BWIS II

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Referendum BWIS
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zuletzt aktualisiert: 31. August 2010